Auszeichnungen
Allen, die in irgend einer Weise an den Erfolgen im Dorfwettbewerb beteiligt waren, sei hier noch einmal ein herzlicher Dank ausgesprochen, auch denjenigen, die bei den Rundgängen Haus, Hof oder Garten geöffnet haben.
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Architekturpreis des Landkreises Trier-Saarburg 2006 -
"Vorbildliches Bauen" für Philosophischen Friedhofsgarten - Würdigung des Philosophischen Friedhofsgartens und Begründung für den ausgelobten Preis "Vorbildliches Bauen"
- Im Wettbewerb
"Unser Dorf soll schöner werden - unser Dorf hat Zukunft" - "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft 2003"
- 1. Platz auf Kreis- und Gebietsebene in der Sonderklasse
- ...Gold auf Landesebene 2003/04
- ...und Bronze im Bundeswettbewerb 2004
- Kulturpreis für Kanzem
- Umweltpreis 2002 an die Lokale Agenda 21 Gruppe Kanzem
- Wettbewerbsergebnisse UNSER DORF HAT ZUKUNFT -
Kinder- und jugendfreundliche Dorferneuerung 2001 - Erfolg für Kanzem
- Erneuter Erfolg auch im Jahr 2002
- Europäischer Dorferneuerungspreis 2000
Architekturpreis des Landkreises Trier-Saarburg 2006 -
"Vorbildliches Bauen" für Philosophischen Friedhofsgarten
Die Ortsgemeinde Kanzem sowie das Planungsbüro Rosa Vollmuth werden am 25. Januar 2007 mit dem Architekturpreis "Vorbildliches Bauen" ausgezeichnet. Neben Objekten in Kasel, Longuich, Mannebach und Nittel verleiht der Landkreis Trier-Saarburg auf Vorschlag des Architektenbeirates diese Auszeichnung für den Philosophischen Friedhofsgarten.
Nicola Clarke-Konrad nimmt die Auszeichnung von Landrat G. Schartz entgegen; außerdem Rosa Vollmuth u. Günter Frentzen
Gruppenfoto mit Landrat Dr. Schartz, dem Architektenbeirat sowie allen Preisträgern und Architekten des Wettbewerbs
Würdigung des Philosophischen Friedhofsgartens und Begründung für den ausgelobten Preis "Vorbildliches Bauen"
Philosophischer Friedhofsgarten in Kanzem.
Diese Nominierung bezieht sich nicht auf ein Gebäude im eigentlichen Sinne.
Es ist ein öffentlicher Garten, der hier ausgezeichnet wird, noch dazu ein philosophischer Garten.
Also einer für unsere Köpfe?
Und fast so ist es. Da ist am Ortsende von Kanzem, beim Friedhof, ein nur 14 m breiter und 120 m langer Landschaftsstreifen, von der Strasse bis an die Saar, wie ausgetauscht. Er hat eine neue Natur angenommen mit verschlungenen Pfaden - wie Melodien von Jannácek -, mit einer Quelle, mit Stegen über ein Wasser, mit einer klar umgrenzten Mitte, in der sich pavillonartig doch so etwas wie ein fragiles, transparentes Gebäude festgemacht hat. Hier können Bürger des Ortes in 360 kleinen Glasbildern ihre Erinnerungen, ihre Gedanken, ihre Teilnahme ganz persönlich und auf einfache Weise einbringen. Sehr lebendig, sinnlich wird es hier. Unmittelbar dahinter die große Leere einer Kiesfläche, einem Flusslauf vergleichbar, der sich dann schleusenartig durch eine enge Pforte in die Naturlandschaft des Flusses, der Saar, verliert.
Wer sich auf diese Landschaft einlässt, kann lernen, dass es auch etwas anderes gibt, als Natur nur nachzuahmen, wie wir es in unseren Gärten und Gartenschauen im allgemeinen tun. Hier lässt sich gestaltete Natur deuten. Der Besucher findet sich selbst wieder in der Art der Zeichen: im Garten des Werdens, des vollen Lebens, im Garten der Reife und schließlich im Garten der Erfüllung. So kann der philosophische Friedhofsgarten in Kanzem zum Schlüssel einer neuen Wahrnehmung werden. Wie durch einen Spiegel oder eine Maske sehen wir uns den Fragen nach dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren, nach dem Diesseits und dem Jenseits und dem eigenen Standort im Leben gegenüber. Wir stoßen auf die Bilder, in denen Menschen immer schon ihrer Sehnsucht und Hoffnung Ausdruck gegeben haben: das Bild des Paradiesgartens am Anfang der Geschichte, aus dem wir vertrieben sind, und das Bild des künftigen Paradieses als Verheißung und Erfüllung am Ende der Zeit. Der Weg durch den Garten steht so auch für die Brüchigkeit unserer menschlichen Existenz, für das Unterwegssein, verbunden mit der Hoffnung auf eine verlässlichere Zukunft.
Sinnvoll und gut, dass der Garten Teil des Friedhofes ist und modellhaft neue Wege einer offeneren Friedhofskultur weist. Zu hoffen bleibt, dass der Garten seine Bodenhaftung behält, dem Sinnlichen und Sichtbaren des Dorfes verbunden bleibt und sich nicht in Illusionen auflöst. Wie zu erfahren ist, führt die immer neue Beschäftigung vieler Bürger auch zum höheren Maß an Identifikation mit ihrem Ort - ein kluger Weg zu gelebter Gemeinschaft. Nachahmenswert!
Der Ort Kanzem, seine Bevölkerung, die Verantwortlichen in der Beschlussfassung und Umsetzung, die vielen Helfer und Stifter, vor allem der Arbeitskreis und alle Ideenträger um und mit der Architektin Frau Rosa Vollmuth, verdienen diese Auszeichnung.
Alois Peitz, Architekt, 25.Januar 2007
Im Wettbewerb
"Unser Dorf soll schöner werden - unser Dorf hat Zukunft"
- 1. Platz auf Bezirksebene 1999
- Silber auf Landesebene 1999
- Sonderpreis für "vorbildliche ökologische Leistungen in der Gemeinde" 1999
- Teilnahme am Europäischen Dorferneuerungswettbewerb 2000 als einziger Vertreter von Rheinland-Pfalz 2. Platz mit der Auszeichnung "ganzheitliche und nachhaltige Dorfentwicklung von herausragender Qualität"
- 1. Platz auf Kreisebene 2003
- Gold auf Landesebene 2003/2004
- 1. Platz auf Gebietsebene 2003
- Bronze auf Bundesebene 2004/2005
"Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft 2003"
1. Platz auf Kreis- und Gebietsebene in der Sonderklasse
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Landrat Dr. Richard Groß und die Siegergemeinden bei der Preisverleihung in Welschbillig-Hofweiler
...Gold auf Landesebene 2003/04
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...und Bronze im Bundeswettbewerb 2004
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Die Kanzemer Delegation im Internationalen Congresscenter Berlin
Kulturpreis für Kanzem
Preisverleihung der Jury an Ortsgemeinde (Ortsbürg
Gemeinsam sind die Ortsgemeinde Kanzem und der Kulturverein Alte Schule e.V. bei der Vergabe des Kommunalen Kulturpreises 2002 mit dem 3. Preis ausgezeichnet worden.
Die Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik in Rheinland-Pfalz SGK hatte diesen Wettbewerb, bei dem sich über 50 Kommunen, Vereine und Personen beworben haben, erstmals nach 3 Jahren landesweit wieder ausgeschrieben. Die Jury des SGK-Wettbewerbs würdigte die kontinuierliche Kulturarbeit, die in Kanzem seit 1995 geleistet wird, besonders die niveauvollen Veranstaltungen im Rahmen des Kanzemer Herbstes, die in Kooperation von Ortsgemeinde und Kulturverein durchgeführt werden, sowie das breite und vielfältige Angebot der Volkshochschule, u.a. mit musikalischer Früherziehung und diversem Seminarangebot. Die Preisverleihung fand am 20.Januar in der “Villa Musica” des Schlosses Engers in Neuwied statt.
Umweltpreis 2002 an die Lokale Agenda 21 Gruppe Kanzem
Landrat Dr. Richard Groß verleiht den Umweltpreis des Landkreises Trier-Saarburg, der mit 2.500 Euro dotiert ist, zu gleichen Teilen an die Lokale Agenda 21 Gruppe Kanzem und an den Landwirt Franz-Josef Koch aus Köwerich.
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Zu den vielen Aktivitäten im Natur- und Umweltschutz gehörten u.a. die Rekultivierung der Kanzemer Kiesgruben, Aufräumaktionen am Saarufer, das Pflanzen einer Benjes-Hecke oder Entsiegelungs- und Begrünungsmaßnahmen in der Ortsmitte sowie die aktuellen Projekte Naturnaher Spielplatz und Lebensgarten am Friedhof. Der Umweltpreis bedeutet eine Anerkennung und Bestätigung des Engagements von mehr als 40 Einwohnern, die seit 1994 an der Planung und Umsetzung der Projekte in zahlreichen Arbeitskreisen aktiv mitgewirkt haben.
Wettbewerbsergebnisse UNSER DORF HAT ZUKUNFT -
Kinder- und jugendfreundliche Dorferneuerung 2001
Kanzem erreicht den 4. Platz
Innenminister Walter Zuber mit Jennifer Densborn u
Innenminister Walter Zuber gab anlässlich einer Pressekonferenz in Mainz die diesjährigen
Wettbewerbsergebnisse der kinder- und jugendfreundlichen Dorferneuerung bekannt.
Beim Wettbewerb der Gemeinden wurde Kanzem mit einem 4. Platz ausgezeichnet, verbunden mit einem Geldpreis in Höhe von 1.000 DM. Ausschlaggebend für das gute Abschneiden waren vor allem der ganzheitliche Ansatz in der Dorferneuerung, der die Kinder und Jugendlichen an den Planungen beteiligt, der Bau eines Hüttendorfes in den Sommerferien sowie die Planung eines naturnahen Spielplatzes unter Einbeziehung der Kinder und deren Eltern. Beim Wettbewerb gingen über 100 Beiträge ein.
Die Siegerehrung findet am 23. November in Polch (Landkreis Mayen) statt.
Erfolg für Kanzem
Im diesjährigen Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Kinder- und Jugendfreundliche Dorferneuerung“ hat Kanzem in der Kategorie der Ortsgemeinden den 4. Platz belegt.
Bei dem landesweiten Wettbewerb, der zum zweiten Male vom Innenministerium ausgeschrieben wurde, gingen über 100 Beiträge ein. Kanzem hatte bereits im letzten Jahr einen Platz unter den 10 besten Gemeinden erreicht, diesmal war die Platzierung mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 DM dotiert.
Ausschlag gebend für das wiederum gute Abschneiden war für die Jury der ganzheitliche Ansatz der Dorferneuerung, der Kinder und Jugendliche in die sie betreffenden Angelegenheiten einbezieht. Konkrete Projekte, die der Wettbewerbsjury vorgestellt wurden, waren in diesem Jahr der Bau eines Hüttendorfes, die Gründung einer Volkstanzgruppe, die sich dem Heimat- und Verkehrsverein angeschlossen hat, die Planung eines naturnahen Spielplatzes sowie die Installation einer Skateranlage am Sportplatz, die die Jugendlichen mit eigenen Materialien selbst in die Hand genommen haben.
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Kinder u. Jugendliche mit Innenminister Walter Zuber bei der Preisverleihung am 23.11.01 in Polch/Mayen
Erneuter Erfolg auch im Jahr 2002
Walter Zuber gratuliert den Kanzemern am 18.10.2002 wiederum zum Erreichen des 4. Platzes
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Europäischer Dorferneuerungspreis 2000
Verleihung der Europäischen Dorferneuerungspreise 2000 am 12. Oktober 2000 in Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz, Deutschland. So sehen Sieger aus! Mit großer Freude und berechtigtem Stolz nehmen die Vertreter von KANZEM die Auszeichnung für ganzheitliche, nachhaltige und mottogerechte Dorfentwicklung von herausragender Qualität entgegen.
Im Bild (v. l. n. r.): Vertreter der Gemeinde, Landeshauptmann Dr.Erwin Pröll (Vorsitzender der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung), Juryvorsitzender Univ.-Prof. Diol.-Ing. Matthias Reichenbach-Klinke, Minister Hans-Artur Bauckhage (Stellv. Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz und Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau)


